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Theaterwettbewerb

Jede Schule möchte eigene Tradition schaffen und ihren Platz in der Gesellschaft bestimmen. Auch die Schule namens Jan Henryk D±browski in S³awno wollte sich durch eine außergewöhnliche Leistung auszeichnen. Dieser Gedanke hat unter anderem dazu beigetragen, dass die Teilnehmer der damaligen Polnisch-AG vorgeschlagen haben, den Wissenswettbewerb über Stanislaw Wyspiañski zu organisieren. Von da an wird diese Tradition des Theaterwettbewerbs der dritten Klassen weitergeleitet. Die ersten Theaterstücke werden von den Schülern unter Leitung und mit Unterstützung der Lehrer seit 70-er Jahren organisiert.

Am Anfang waren das die Wissenswettbewerbe über Stanislaw Wyspiañski. Sein Schaffen hielt man für reich und vielfältig, so dass es wertvoll wäre, es den Jugendlichen nahe zu bringen. Die Drittklässler haben sich dieser Aufgabe unterzogen, denn man hat festgestellt, dass sie schon eingespielte Klassenteams bilden und der Zusammenarbeit an einem Theaterstück gewachsen sind. Mit diesem Wissenswettbewerb über Stanislaw Wyspiañski wollte man etwas bilden, was die selbständige Arbeitsgestaltung, die Teamintegration und überdies das Entdecken der schöpferischen Individualität der jungen Leute fördern würde. Wie Herr Eustachy Bindas, der ehemalige Polnischlehrer und Initiator des Wissenswettbewerbs in seinem Artikel betonte: "die ersten Leistungen waren noch miserabel, erweckten den Widerstand der Klassen /.../ und trotzdem hat hier der Geist der Größe von Wyspiañski eingewirkt. Und wenn sich der 20. November näherte, hat in der Schule das Leben pulsiert." Man hat damals hauptsächlich die Szenen aus "Wesele" von Wyspiañski aufgeführt, so dass die ganze Schule zu einer Theaterbühne wurde. Jedoch wegen des immer mehr wachsenden Publikums wurde "Wesele" auf die Bretter des Kulturhauses verlegt.

Im Schulleben haben die Wettbewerbe über Wyspiañski schon immer eine wichtige Rolle gespielt, und die mit dieser Veranstaltung verbundenen Empfindungen bleiben für viele (nicht nur für Wettbewerbteilnehmer) für immer in Erinnerung. Herr Eustachy Bindas hat festgestellt, dass "Dank der Veranstaltung konnten wir wichtige Probleme des Volkes erwägen und das war nicht nur Theaterfest, sondern eine Veranstaltung, der ein tieferer Sinn verliehen wurde." Mit der Zeit war das Publikum von den Inszenierungen von "Wesele" gelangweilt und seit 10 Jahren hat man die Initiative der Wahl des Theaterstücks zur Aufführung den Schülern überlassen. Die Urheberinnen der neuen Form des Wettbewerbs waren Polnischlehrerinnen: Frau Ewa Miatkowska und Frau Jadwiga Rybakowska. Die Schüler haben jetzt mehr Möglichkeiten ihre Begabung zu beweisen. Sie können das Stück selber schreiben, die Rolle des Regisseurs übernehmen, und sich der kreativen Suche in der Bibliothek hingeben oder die Kunstfachmänner um Hilfe bitten. Die einzige Sache, auf die die Zeit keinen Einfluss hatte, sind die Emotionen, von denen die Vorbereitungen begleitet werden. Die Jugendlichen streiten, zanken sich, aber sie lernen sich dadurch kennen und bilden ein eingespieltes Team, das auf gemeinsamen Erfolg oder gemeinsame Niederlage vorbereitet ist. Das, was sich nicht geändert hat, ist die Tatsache, dass die Schüler für die Vorbereitung des Theaterstückes viel Freizeit widmen und bei der Arbeit viel Mühe von sich selbst geben müssen.

Die Idee, den Wissenswettbewerb über Stanislaw Wyspiañski zu organisieren, die vor vielen Jahren bei einer Versammlung der Polnisch-AG entstand, war wirklich ein Riesenerfolg. Obwohl niemand damals vermutet hat, dass sich die Wettbewerbsordnung so sehr ändern wird, wirken die Folgen dieser Entscheidung auf ungewöhnlich positive Weise bis heute ein. Man kann annehmen, dass eben die Form des Theaterwettbewerbs zur "Mutter des Erfolgs" wurde; sie befreite bei den jungen Schöpfern das Gefühl der Rivalität, weiterhin entdeckte diese Veranstaltung neue Talente und nicht selten verhalf den verwirrten Persönlichkeiten sich in dem Schulmilieu wiederzufinden. Dank dem Wettbewerb ermöglicht das Theater dem jungen Menschen einen anderen Blick auf die Welt zu gewinnen (ab und zu einen distanzierten Blick).
Außerdem wird offensichtlich klar, dass das Theater Menschen näher bringt und ein "Ausmaß" ist, in dem alles in Erscheinung treten kann und sein Wesen das Spiel ist...
Wenn wir die Bühnengestalten verkörpern, schaffen wir eine "neue Realität."





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